Wir sind nicht frei in dem was wir tun. Denn wir sind nicht frei in dem was wir wollen.

22/05/2018

 

 

Kein Gedanke beschäftigt mich so sehr, wie dieser und das schon seit Köln. Tagtäglich geistert er durch meine Gehirnwindungen, knüpft Verbindungen, schafft neue Gedanken und zerstört, was Minuten vorher noch als logisch erschien. Am Ende stehe ich wieder da. Ein wenig konfus doch mit großer Sicherheit, dass es so sein muss.

 

Was bedeutet denn „Wir sind nicht frei in dem was wir tun“? Jeder einzelne von uns ist die Summe dessen, was die Eltern, die Erziehung, viele Erfahrungen, was die Schule, die Gesellschaft, Ereignisse, Traumata, Partner, die Liebe oder der Hass aus uns gemacht haben. Ich bin also auch nichts weiter, als die Summe dessen, was das Leben aus mir gemacht hat.

 

Wenn das so absolut wäre, dann dürfte ich heute gar nicht hier sein, zumindest nicht so wie ich bin. Das sagte zumindest ein erfahrener Psychologe mal zu mir. „Menschen wie Du, die mit extremer Gewalterfahrung in frühester Kindheit konfrontiert waren, drehen recht früh durch. Sie neigen ebenfalls zu extremer Gewalt, verfallen dem Alkohol oder anderen Drogen und bekommen das Leben nicht auf die Reihe. Am Ende landen sie in der Gosse oder im Gefängnis“. Nun sitze ich nicht im Gefängnis, das Betrunkensein fand ich schon immer ziemlich scheiße und andere Drogen waren für mich nur in geringen Mengen und über einen begrenzten Zeitraum zumutbar und brachten dann auch Spaß. Und geprügelt habe ich mich auch nie. Dass mir die Hand ausrutschte, passierte ganze drei Mal in meinem Leben. Das auch nur, weil man mich bis auf Blut reizte und jeder Einzelne nichts anderes verdient hat. Wenigstens war in allen Fällen dann auch Schluss mit der Mobberei und den geisteskranken Anfeindungen.

 

 

Was genau ist also anderes?
Ich versuche es mal am Beispiel meiner Mutter zu erklären. Auch sie spielte in meinen Gedanken eine große Rolle. Immerhin war neulich Muttertag. Für mich ein Tag wie jeder andere, denn ich habe mit meiner Mutter keinen Kontakt mehr. Warum? Nun, es gibt Momente im Leben, in denen sind wir sehr wohl frei, indem was wir wollen. Und den Kontakt zu meiner Mutter möchte ich nicht mehr haben. Vielleicht es ist es ungerechtfertigt, denn meine Mutter ist natürlich auch nur das Produkt dessen, was meine rassistischen Nazi-Großeltern aus ihr gemacht haben. Viel weiß ich ja nicht aus ihrer Kindheit. Nur so viel, dass wenn sie sich weigerte den Christbaum anzusingen, es eine ordentliche Tracht Prügel mit dem Gartenaschlauch bekam. Mit 15 hat sie sich mit einem Italiener eingelassen, meinem Vater, und wurde prompt schwanger. Was dann geschah, kann man sich heute kaum noch vorstellen. Sie wurde in einer Nacht- und Nebelaktion nach München Wolfratshausen in ein Jesuiten-Kloster gebracht, das ein Heim für minderjährige Mütter unterhielt. Meine Oma war übrigens zeitgleich schwanger. Eigentlich hätten beide zusammen ihre Kinder großziehen können. Stattdessen wurde ich im Kloster geboren und vermutlich war das erste, das ich sah, einen Gekreuzigten, schreiend auf Bretter genagelt. Wen wundert es also, dass ich ein absolut gestörtes Verhältnis zur Kirche und Religion habe. Aber ich will nicht abschweifen. Dort wurde ich also geboren und verbrachte zwei Jahre in dieser religiösen Anstalt. Dann wurde meine Mutter zurückgeholt und zwangsverheiratet. Mit einem Alkoholiker, Bauarbeiter, der mich dafür hasste, dass ich das Produkt eine Liebesbeziehung war.

 

Ich war anders – in allem.

Das durfte nicht sein. Man kann sich nur schwer vorstellen, was es bedeutet, als Kind zuerst vom Stiefvater mit den Fäusten geprügelt zu werden und direkt danach von der Mutter, wahlweise mit dem Teppichklopfer, Kochlöffeln oder Ledergürteln auf den nackten Arsch. Ich habe so geschrien, dass es die ganze Straße hören musste. Haben sie auch, wie man mir 20 Jahre später sagte. „Aber was hätten wir den tun sollen?“ Ja, was hätte man tun sollen, wenn man sieht, wie ein 120 kg Mann einen Achtjährigen in den VW-Bus wirft und während der Fahrt immer wieder mit der Faust ins Gesicht schlägt, bis das Blut an die Windschutzscheibe spritzt. Und weshalb? Weil ich beim Kastaniensammeln die Zeit vergessen habe und die Mutter, als ich schließlich zu Hause war, unterwegs war, um mich zu suchen. „Wo ist Deine Mutter?“ brüllte er wieder und wieder und bei jedem „Ich weiß es nicht“ landete die Faust mitten im Gesicht. Schließlich könnte es auch sein, dass sie weggelaufen ist. Wieder zuhause stürzte sich meine Mutter wutentbrannt auf mich, riss mir die Hose vom Leib und prügelte mit dem Teppichklopfer wie von Sinnen auf mich ein. Schließlich bekam sie jetzt Ärger mit dem Alten. Das war meine Kindheit. Immer wieder wollte ich weglaufen, doch ich hatte Angst sie würden mich totschlagen, wenn man mich einfangen würde. Einmal bin ich auch in den Steinbruch gefahren, in dem ich immer spielte. Nur dieses Mal wollte ich springen. Aber ich hatte so eine Scheiß-Angst davor. 

 

Zurück zu meiner Mutter.
Sie ist mit Schlägen und Demütigungen groß geworden. Man hat ihr die große Liebe mit Lügen und Prügeln entrissen und sie wurde in einem Kloster weggesperrt. Sie hat jahrelang keinen Kontakt zu ihren Eltern mehr gehabt. Und was macht sie? Sie prügelt ihr Kind, sie unterstützt es zu keinem Moment und ihr ganzes Tun und Sein ist darauf ausgerichtet „einfach ihre Ruhe zu haben“, wie sie es immer zum Ausdruck gebracht hat. Sie hat nicht einen einzigen Tag für sich selbst gekämpft, geschweige denn für mich. Ihre Taktik besteht darin, alles solange auszusitzen, bis es zu einem natürlichen Ende kommt. Und ob sie Kontakt zum Kind hat oder nicht, ist ihr egal oder wird wahlweise auch vom Stolz entschieden. Sie hat einfach vergessen, wie ihr eigenes Leben verlief. Ihre Gefühle. Ihre Ängste. Ihre Liebe. Ihre Sehnsüchte.

 

Warum dachte ich mir schon als Kind: „Ich werde alles anders machen“?

Leider war für mich schon als Kind klar, dass ich niemals selbst Kinder haben werde. Nicht weil ich da schon wusste, dass ich schwul bin. Nein, es war einfach klar. Heute könnte ich es mir plötzlich vorstellen und es liegt außerhalb jeglicher Vorstellungskraft, dass ich Kindern psychische oder physische Gewalt antun würde. Nachdem was ich im Leben erfahren habe, kann ich das doch nicht weiter geben? Und ich frage mich tatsächlich, wie meine Mutter und eigentlich auch meine Stiefvater (und alle die ihren Schmerz einfach weitergeben) hingehen konnten und das, was ihr eigenes Leben ruiniert hat, worunter sie gelitten haben, eins zu eins und mit doppelter Wucht weiter zu geben. Mein Stiefvater hat mir immer wieder erzählt, dass er Rechtsanwalt werden wollte und stattdessen, auf dem Feld Kartoffeln ernten musste und Maurer werden musste. Als ich in der neunten Klasse war, wollte er mich allen ernstes aus der Schule nehmen, ohne Abschluss, damit ich bei ihm auf dem Bau arbeite. Lieber wäre ich verreckt und das hatte ich sehr deutlich gemacht und konnte Gottlob weiter zur Schule.  

WARUM? Wo steckt da die Liebe für das eigene Fleisch und Blut. Rohe Gewalt ist doch kein Akt der Liebe. Damit bekommt man doch keinen Respekt. „Du sollst  Vater und Mutter ehren“, heißt es in der Bibel. Aber doch nicht in so einem Fall!

 

Ein weiteres Beispiel
für „wir sind nicht frei indem was wir tun“ ist ein Ex-Partner. Seine Mutter arbeitet Zeit ihres Lebens mit psychischer Gewalt indem sie einfach kein Wort mit den Kindern spricht, wenn etwas los ist oder los war. Da sie auch das Schwulsein des Sohnes missachtete, hat sie mich als ich der Familie vorgestellt wurde, schlicht wie Luft behandelt und natürlich kein Wort mit mir gesprochen. Wie oft hat er mir erzählt, wie scheiße das war als Kind und wie sehr er darunter gelitten hat. Aber er macht genau dasselbe. Und der Witz ist, er spricht einfach nicht mehr mit mir (oder auch anderen) und man weiß noch nicht mal warum. Und es gibt auch keine Chance das zu erfahren. Er ist das was Mutti aus ihm machte. Er ist quasi Mutti.

 

Jürgen hat mir so oft erzählt wie schlimm es war, als Sechsjähriger im Krankenhaus, am Bett der Mutter zu sitzen, nachdem diese versucht hatte, sich das Leben zu nehmen. Nicht ein Mal musste er da durch, sondern gleich zwei Mal. Das ganze familiäre Leben war für Jahrzehnte darauf ausgerichtet zu verhindern, dass das nochmals passiert. Er hat das Leiden am eigenen Leib erfahren. Und trotzdem, was macht er? Seit er 16 war, hatte er Suizidgedanken. Was tat er seiner Tochter an? Was wird sein Suizid mit seiner Mutter machen? Was macht das mit seiner Tochter? Das mag ich mir gar nicht ausmalen. Auch Jürgen ist das Produkt seiner Umwelt, seiner Familie, seiner Traumata. 

 

Meine Mutter hat sich nach dem Tod von Jürgen nicht bei mir blicken lassen. Es gab einen Anruf: „Du bist nicht Schuld“, hat sie gesagt. Wenigstens das. Aber das war es dann auch. Mehr kam nicht und als ich mich irgendwann darüber beklagt habe, hat sie mich angemacht und meinte ich sei alt genug und bräuchte sie nicht.

 

Ich hätte meine Mutter gebraucht.
Jeden einzelnen Tag meiner beschissenen Kindheit. Ich hätte sie gebraucht wenn ich wieder durchs Haus geprügelt worden wäre. Ich hätte meine Mutter gebraucht als ich als Jugendlicher im Krankenhaus lag. Ich hätte sie gebraucht nach der Trennung von meinem ersten Freund. Ich hätte sie gebraucht, als ich monatelang in Frankfurt in der Klinik lag und ich hätte sie gebraucht als meine Suizidgedanken mächtiger, als der Wunsch zu leben waren. Ich hätte meine Mutter immer gebraucht.

 

Heute brauche ich sie nicht mehr und  es ist fast ein Wunder, wie gut mir das tut. Wenn ich an sie denke, dann ist das nur im Unverständnis, wie man als Mutter so sein kann. Lange Zeit verspürte ich auch diesen maßlosen Zorn auf sie. Ich habe über Jahrzehnte hinweg gedacht, dass sie, selbst noch ein Kind, mit einem Baby überfordert war. Dass sie als Ehefrau überfordert war und ich halt Pech hatte. Sie konnte ja nicht anders. Ich hielt zu ihr, weil sie ja schließlich meine Mutter war. Fast 50 Jahre lang. Sie ist die Summe dessen, was man aus ihr machte und heute in einem weisen Alter, könnte sie sich entscheiden. Aber was hat sie aus mir gemacht? Was hat sie mir weitergegeben?

 

Ich war und ich werde niemals

so wie meine Großeltern waren, wie meine Mutter ist oder wie mein Stiefvater war, werden oder sein. Sie alle haben mich psychisch und physisch missbraucht und ich denke nicht daran, das in irgendeiner Form weiter zu geben. Für mich ist jeder einzelne Mensch so lange liebenswert und unschuldig, bis er mir das Gegenteil beweist. Ich werde meine Gewalterfahrungen nicht in einen Generalverdacht ummünzen. Ich werde niemals zu Anfang einer Beziehung sagen: " Du bist auch nicht anders als die Anderen und wirst ..... " Ich werde weder das Schweigen einer Ex-Beziehung, noch die Schläge von Eltern oder die Drohungen von irgendwelchen Menschen annehmen, weitergeben oder (aus)leben. Und als „Scheiß Ittacker“ im schwäbischen Dorf als solches sogar von Lehrern bezeichnet zu werden, lässt in mir die Wut hochkochen, wenn ich den heutigen alltäglichen Rassismus sehe, der so widerlich über die Timeline meiner Facebook-Seite und unsere Gesellschaft kriecht.

 

Und schon deshalb ist mein Leben immer anders verlaufen, als das der "gut Behüteten". Ich habe meine Träume bewahrt und ich habe sie gelebt, weil es das Einzige war, das mich am Leben erhalten hat. Ich bin auf Menschen zugegangen, habe sie geliebt und wenn sie vergessen haben wem ihr Herz gehört, bin ich gegangen. Für mich gab es nur Freunde und nicht "das ist der Partner von".  Für die Konsequenz mit der ich mein Leben gelebt habe, habe ich zuweilen auch einen hohen Preis bezahlen müssen. Zum Beispiel, wenn ich deutlich machte, dass ich "Deinen Mann oder Deine Frau nicht auf meiner Party haben will" oder eine dahergelaufene Dumpfbacke auch dann nicht in meinen Dunstkreis kommt, wenn es der beste Freund des Liebsten ist. 

 

 

Die Konsequenz mit der ich mein Leben jetzt lebe,

bezahlt mich mit Erfahrungen, Geschenken und Menschen, wie sie schöner und wertvoller nicht sein könnten. Ich wurde in den letzten sechs Wochen mehr umarmt, als fast in meinem ganzen Leben davor. Ich kann einfach sein wer ich bin. Ich kann sagen was ich möchte. Ich fühle was ich brauche. Mir sind Menschen offener und ehrlicher gegenüber, als in meinem gesamten Berufsleben als Journalist. Und ich erfahre von Tag zu Tag mehr und mehr, was Liebe mit Menschen macht. Was der Tod mit ihnen macht. Was die Gesellschaft aus ihnen macht. Ich erfahre, wie diejenigen, die nichts haben, viel geben und diejenigen die allen Reichtum der Welt besitzen, noch nicht einmal fragen. Und ich erlebe, dass die Welt doch ganz anders funktioniert. 

 

Und all das nicht, weil ich was Besonderes bin, sondern nur deshalb, weil ich das lebe, was ich weiter geben möchte, weil ich mich entschieden habe, weil ich frei bin "zu wollen". Ich lebe das, was man mir genommen hat. Jeder Faustschlag ins Gesicht, mein eigener Suizidversuch und das Schweigen von Müttern oder ihren Söhnen und alles was geschehen ist, macht nach wie vor etwas mit mir. Und ja, deshalb ist es auch richtig: Auch ich bin nicht frei indem was ich tue. Doch im Gegensatz zu offensichtlich so vielen anderen Menschen bestimmt das alles nicht die gänzliche Freiheit meines Wollens. Natürlich bin ich ein Getriebener, bin ein Mensch, der nicht anders handeln kann aber ich habe die Freiheit in jedem einzelnen Moment meines Lebens, den Menschen Respekt, Liebe oder Barmherzigkeit entgegen zu bringen. Und diese Entscheidung kann ich jederzeit tätigen. Gerade dann, wenn der Schlag ins Gesicht noch immer schmerzt oder die Stille der Seele ihren Schaden zuzufügen versucht.  

Ja, ich bin nicht frei, indem was ich bin

Aber ich bin sehr wohl frei, indem was ich tu

Denn ich bin frei, indem was ich will

Dazu muss ich nur in mich hineinhören und in mich hineinfühlen. Will ich das, was man mir angetan hat weitergeben? Nein – natürlich nicht.

 

Ich hatte als Kind keine Wahl,

denn ich konnte mich nicht wehren. In manchen Bereichen habe ich auch heute keine Wahl, denn die Schläge von damals, lassen es nicht zu, dass ich bestimmte Dinge heute anders machen kann. Da hatte ich Glück, denn ich schade damit keinem. Ganz im Gegenteil. Sie sind nach wie vor der Motor meines Lebens und sorgen dafür, dass ich tolle Dinge erleben darf.
Ich bin nämlich (leider) ständig bestrebt alles irgendwie gut zu machen und noch  viel toller, damit ich ja nicht wieder eines auf die Fresse bekomme. Ich versuche also schon automatisch irgendwie mein Bestes zu geben. Reicht natürlich trotzdem nicht immer. Aber natürlich liegen in dieser Kindheit die Ursachen für meine Depressionen, für mein kräftezehrendes Verhalten immer "irgendwie" sein zu müssen.

 

Ich könnte das Spiel der Macht mitspielen. Ich könnte tun, was man von mir erwartet. Ich könnte mich ständig in die Enge treiben lassen. Ich könnte den Schmerz von damals nach wie vor spüren, ich könnte ihn annehmen und ich könnte die Vergangenheit instrumentalisieren. Ich könnte sagen: Ich bin nicht gut genug, zuschlagen und behaupten ich kann nicht anders. Doch ich nehme den ganzen Scheiß einfach nicht mehr an und das ändert in einem sehr merkwürdigen Sinne sogar ein wenig die gefühlte Vergangenheit, was zeitgleich die Gegenwart und die Zukunft verändert. Für mich bin ich nämlich gut genug, denn für die Gesellschaft  kann niemand, jemals gut genug sein. Wir alle suchen doch immer nach dem Negativen, anstatt das Positive in den Vordergrund zu stellen. Doch wenn wir anfangen in unserem eigenen Leben, das Positive zu leben und das Negative hierfür als Treibstoff verwenden, dann könnten wir auch über kurz oder lang die Gesellschaft damit ein wenig ändern. Ganz nach dem Motto: Ändere dich selbst, sei Du selbst und verändere damit die Welt. Denn nur du allein hast die Freiheit über Dein „Wollen“ und damit dann auch über Dein „Tun“. Das gilt für jeden. Großeltern, Mütter, Söhne, Töchter, Geschwister, Partner ….

Jeder hat an einem bestimmten Punkt seine Entscheidung darüber getroffen, wie er oder sie sein will.

Das habe ich auch.

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