Vom Leid zum Licht gehen / How to go from grief to light

11/03/2018

 

Das Leben ist wie ein Regenbogen. In leuchtenden Farben verbindet er die Unendlichkeiten unserer Welt. Manchmal begegnen wir zwei Regenbögen hintereinander. Mitunter rutschen wir laut jauchzend, singend und vor Freude schreiend die quietschbunten Farbbahnen hinunter und dort wo eben noch „somewhere over the rainbow“ war, reißt die Farbenpracht plötzlich ab und wir stürzen ins Regengrau und schlagen hart auf. 


Wenn wir Leid erfahren, dann sitzt der Schmerz unendlich tief. Oft fühlen wir, dass wir am absoluten Tiefpunkt angekommen sind. Schlimmer geht nimmer. Doch eines Tages stellen wir fest, dass es keine Skala nach unten gibt. Schlimmer geht nämlich immer. Je nachdem wie oft wir fallen, wie tief wir fallen und wie hart der Aufprall ist, gelingt es immer weniger einen Sinn hinter allem zu erkennen. Die Perspektive auf eine bessere Zukunft schwindet von Mal zu Mal. Verbitterung und Enttäuschung macht sich breit und die Frage nach dem Sinn im Leben stellt sich jeden Tag aufs Neue. Ich habe auch oft gefragt und nichts, als die unerträglich lärmende Stille zur Antwort bekommen. Dieses lautlose Nichts begleitet mich mitunter noch immer und wenn ich dann wandern gehe und tagelang unterwegs bin, erscheint das bedrohliche Schweigen plötzlich wieder. Immer dann, wenn der andere Gedankenwahnsinn, endlich seine unerträgliche Klappe hält, taucht die Grabesstille auf und fängt an, ganz leise, mit mir zu flüstern. Wortfetzen, Satzfragmente, einzelne Wörter und ab und an kommt, wie beim SETI-Projekt, das im All nach intelligentem Leben lauscht, ein WOW-Signal rein. So stark und mächtig, dass es mich nicht mehr loslässt. Und aus dem Rauschen werden plötzlich Gedanken, die irgendwie alles verändern. 
„Was soll mir dieses Scheiß Leben eigentlich noch bieten? Da kommt doch nichts mehr außer Enttäuschung, Tod, Ungerechtigkeit und der gesamte Unrat des Allmächtigen regnet auf mich herab.“ Das war es, was ich in den vergangenen vier Jahren so oft gedacht habe. Und weil es mir nichts mehr zu bieten hatte und ich keinerlei Zukunft mehr sah, weder einen Sinn, noch ein Licht erblickte, erstarb in mir der Wunsch nach Leben immer mehr. Bis zu jenem 28.12.2014, als ich es versuchte zu beenden. Ich hatte mich einfach selbst aufgegeben, weil ich nicht weiter im Hamsterrad der Enttäuschungen gefangen sein wollte. Weil ich keine Träume mehr hatte, keine Bucket List, die ich abarbeiten wollte und einfach auch keine Energie mehr hatte. 


Ich hatte Jürgen ganz zu Anfang mal gefragt, was für Träume er hat. Ich bekam nur ein kaltes „keine“ zu Antwort. Mit den Monaten wurde mir klar: er meint es ernst. Er hatte keine Träume, keine Visionen, keine Ziele, keine Wünsche, er hasste Überraschungen und es gab keine Liste an Dingen, die er im Leben machen wollte. Einfach nichts. Sein Leben war geprägt von Verantwortlichkeiten und Zahlungen die er leisten musste. Und dazwischen gab es Spaß in der Kneipe. Keine Hobbies, keine wirklichen Freunde, jede Menge Enttäuschung und kein Glaube an das wirklich Gute im Menschen. Wir hatten etwas gemeinsam, auch wenn nicht zeitgleich: Wir lebten nicht mehr. Er schon länger, ich eher temporär.

 

Und dann erzählt mir diese Stille plötzlich, dass das Leben keine Bringschuld hat und die Geschehnisse im Universum und in unserem Leben weder gut noch schlecht sind, weil sie einfach nur sind, weil es einfach nur passiert. Vollkommen neutral. Und dass es eigentlich nur darauf ankommt, was ich aus diesen Geschehnissen mache und, dass ich auf keinen Fall, jemals wieder die Hoffnung aufgeben darf. Und zur Bekräftigung wird „Trees of Memory“ hinterher geschoben. „Schau Dir an, was in den vergangenen 18 Monaten passiert ist. Ausschließlich Dein Glaube und die Hoffnung haben entstehen lassen, was es gibt. Das Projekt wächst wie ein Baum. Überall entstehen neue Blätter, Äste, Wurzeln und dort wo es noch Lücken im mächtigen Grün des Baumwipfels gibt, schließen sie sich wie von selbst. Eine Frage nach der anderen, ein Problem nach dem anderen, löst sich einfach auf. Staunend stehe ich neben mir und betrachte was mit mir, aber was auch mit dem Projekt passiert. Ich entdecke, dass das Leben immer einen Sinn hat. Einen unendlichen Sinn sogar, der nicht in speziellen Sinn zu sehen ist, sondern in mehreren Sinnen, die sich im Laufe unseres Lebens entwickeln. Sie entstehen aus unseren Träumen, aus unseren Handlungen, aus unseren Gedanken, aus Notwendigkeiten. Und weil das Leben nun mal kein Ponyhof ist, gehört Not und Leiden, Sterben und Tod als Richtungsweiser dazu. Ja sie tragen sogar dazu bei, den Mut nicht zu verlieren, so schräg sich das auch anhört. Seit ich versucht habe mir das Leben zu nehmen, weiß ich, wie kostbar das Leben ist. Nicht nur deshalb, weil alles was darin geschieht, was wir als Geschenk bekommen und auch was uns genommen wird, einmalig ist. Es kann keine Kopie geben, von nichts. Deshalb gilt es, unter allen Umständen, sich vor dem inneren Sich-fallen-lassen zu bewahren. Wenn das „Warum – das Lebensziel“ fest verwurzelt in Gedanken, Träumen und Taten ist, dann spielt das gegenwärtige „Wie“ meist keine Rolle. Denn irgendwie wird es schon gehen.


Doch wie soll man das anstellen, wenn nur noch Dunkelheit den Geist und die Seele umgibt und man in die unendliche Leere fällt, deren unfassbare Kälte das Herz lähmt und den sehnsüchtigen Blick schon lange gebrochen hat? Wie kann man es schaffen einen Menschen innerlich wieder aufzurichten und glaubhafte Ziele zu entwickeln, die in einer dunklen Zukunft liegen? Wo in Herrgottsnamen soll sich ein Licht finden, das in der Lage ist, die Dunkelheit zu befreien? 
Ich habe unter anderem damit begonnen meine Seele frei zu lassen und ich will versuchen meinen Traum, diesseits von Trees of Memory in Worte zu fassen. Und ich weiß wohl, wie abstrakt das alles klingen mag. Aber ich weiß ganz genau, dass man fühlen kann, was ich versuche zu beschreiben. 


Der Schlüssel liegt vor allem in uns selbst. Trotzdem können wir die Angst vor der Hoffnungslosigkeit besiegen, indem man auch auf Freunde oder den Partner vertraut, wenn die eigene Kraft nicht mehr ausreicht, tätig zu werden. Doch sich selbst bedingungslos zu vertrauen, setzt auch ganz schöne Energien frei. Wie oft werde ich gefragt, wie ich nur im Stande bin, all das zu leisten, arbeiten zu gehen und dann noch Touren wandere, die mich körperlich and das Ende bringen. Kann ich Euch nicht sagen, plötzlich war die Kraft einfach da und ich spüre, dass ich ein fettes Atomkraftwerk in mir trage. Und das hat zu arbeiten begonnen, an dem Tag als ich bereit war, meine Träume nicht nur in mein Leben mit einzubeziehen, sondern den Traum zum Architekten meiner Zukunft zu machen. Dadurch habe ich für mich, ein wesentliches Stück Wahrhaftigkeit des Lebens erfahren. Ich erlebe wie aus Gedanken Realitäten werden und sich das Leben um mich herum formt. 


Wahrhaftigkeit, weil ich plötzlich frei war. Deshalb schreibe ich auf meiner Website: Folge Deinem Herzen, Deinen Sehnsüchten und deinen Wünschen und dann hast Du auch wieder die Macht über Dein Leben. Folge Dir selbst, folge Deinem Herzen, denn in ihm liegt die Kraft des Lebens. Und dann wird man auch erkennen, dass es kein Schicksal gibt und niemand einen Weg gehen muss, ohne diesen jemals verlassen zu können. Es mag Rahmenbedingungen geben, die einfach als Hürden mit auf den Weg gegeben werden und die es nicht einfach machen. Ja, da kommt man so schnell nicht raus. Denke ich mir auch ab und an. Tatsächlich kann ich meinen Lebensweg aber zu jeder Zeit eigenbestimmt ändern. Deshalb ist es wichtig, mutig und entschlossen voran zu gehen. Die Hoffnung wird einen tragen und sie wird Türen öffnen, weil sie ein Stück weit zur Kraft des Lebens wird, die in ihrem Sein schon ein eigener Weg ist. Auch wenn die Schritte manchmal kleiner und schwerer werden, die man machen muss und nicht jedes Tagesziel erreicht werden kann, so wirst Du doch schnell spüren, dass die Welt Dir gehört. Los lassen von Plänen, Menschen, Zeitabläufen usw. gehört dazu. Fühlt sich ein wenig an, wie ein Traumreisender zu sein. Ich lebe plötzlich einen Traum der die einzige Alternative für mich darstellt. Hätte ich diesen Mut nicht, wäre ich nicht mehr am Leben.


Ich weiß schon, die Frage liegt nahe, warum man den Träumen und Sehnsüchten folgen soll und von der Hoffnung hier hin und dahin getragen werden soll, wenn einem irgendwann doch wieder alles genommen wird. Vielleicht deshalb, weil man lernen muss, los zu lassen, sich zu trennen und im hier und jetzt seinen Weg gehen muss. Alles was jemals war, was jeder von uns erreicht, getan, erfunden, gedacht oder geliebt hat, wird für den Rest des Lebens immer da sein. Konserviert in Erinnerungen als individuelle Wahrheiten. Bilder die für immer bei Dir bleiben, Gerüche an die Du Dich immer erinnern wirst. Stimmen, die immer hörbar bleiben werden. Erinnerungen sind der einzige Schatz, den man loslassen darf, weil sie einem nicht genommen werden können. Und weil sie dich weiterbringen – ganz gleich ob es schöne oder schmerzhafte Erinnerungen sind. Und vor allem dann, wenn das Herz weint, können wir uns an die Taten erinnern, die dafür gesorgt haben, dass dieses Herz auch lacht. Wegweisende Erinnerungen an geliebte Menschen, denen wir jederzeit vertrauen können. Wenn man einmal verstanden hat, was sie einem sagen können, dann sollte man ihnen auch folgen. 


Die Trauer und der Schmerz, haben mich zusammen mit widerwärtigem Verhalten und Begegnungen fast umgebracht. Doch sie haben sich in Hoffnung und Mut verwandelt und einen Löwen in mir geweckt, der kämpfen wird. Wichtig war dafür auch genügend Zeit, der Schritt zur Seite, die Akzeptanz bestehender anderer Perspektiven und die Erkenntnis, dass die Welt nicht so funktioniert, wie man sich das dummdreist wünscht. Und schon gar nicht so, wie man uns von oben herab erzählt bekommt. Ich erlebe gerade das Gegenteil von so ziemlich allem. Dazu gehört auch, dass Glück zum Lebensbegleiter wird, wenn „Glück“ neu definiert wird. Es war doch ein Glück, dass ich am ersten Weihnachtstag, tatsächlich ein Restaurant gefunden habe. Und es war doch ein wahnsinniges Glück, dass am zweiten Weihnachtsfeiertag das Essen so herausragend gut war, dass ich vergessen habe, wie unglaublich schlecht es am Tag zuvor war. Und an beiden Tagen habe ich was zu essen bekommen, trotzdem dass alle Gasthäuser ausgebucht oder geschlossen waren. 


Da laufe ich also Kilometer um Kilometer und versinke immer weiter in der lärmenden Stille, die mir plötzlich so viele Antworten gibt. Ich habe das Gefühl zu verstehen, dass der unendliche Sinn des Lebens, einhergeht mit der Unendlichkeit der Liebe. Unser Leben lang gehen sie Hand in Hand an unserer Seite, egal wie und egal wo. Und wir dürfen selbst definieren, wohin die Reise gehen soll. Irgendwie zu erleben, dass die Stille in meinem Kopf und in meinem Herzen zum Ursprung eines neuen Lebens wird, kann ich in seiner Großartigkeit kaum beschreiben. 
Festzustellen, dass es tödlich ist sich gegen den Sturm zu stellen, der einen aus dem Leben weht, anstatt die Segel zu hissen und sich von kräftigen Winden einem neuen Horizont entgegen führen zu lassen, hat mein Leben in 2017 unglaublich verändert. Und ich wünsche mir für jeden einzelnen von Euch, dass der Wind Euch in eine Welt trägt, in der Träume niemals ausgehen und niemals enden. Traut Euch. Und Traut Euch vor allem dann, wenn ihr glaubt es geht gar nichts mehr und es gäbe keine Alternativen.


Aber eine Frage ist noch offen. Woher soll das Licht kommen, wenn es nur noch schmerzhaft dunkel ist und der Mantel der Nacht zum kalten Gefängnis wird?
Höre auf Dein Herz, es ist immer das Licht, auch in der dunkelsten Nacht.

 

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1.1.2018

How to go from grief to light

 

Life is like a rainbow. In bright colors, he connects the infinities of our world. Sometimes we slip loudly shouting, singing and joy screaming down the squeaky-colored tracks. And there, where the "somewhere over the rainbow" was, suddenly the colorful splendor breaks off and we are falling into the rain-gray and to hit the ground very hard. When we experience suffering, the pain is infinitely deep. We often feel that we have reached the lowest point. Worse than that will never be possible. But one day we realize that there is no scale down. It can become always worse – much worse. Depending on how many times we fall, how deep we fall and how hard the impacts are, it is less and less possible for us to recognize a meaning behind everything. The perspective for a better future disappears each time another catastrophe hit us.


Bitterness and disappointment are spreading, and the question of the meaning in life arises every day anew. I have often asked and got nothing but the unbearably noisy silence as an answer. When I hike for days, the menacing silence suddenly reappears. Whenever the other madness-thoughts finally stops its unbearable mouth, the silence of the sepulcher reappears and whispers quietly to me. So strong and powerful that it will not let me go. And the noise suddenly turns into thoughts that somehow change everything.

 

It tells me that life has no obligation and the events in the universe and in our lives are neither good nor bad, because they are – that’s it. They happen and they are not positive and not negative. Completely neutral. What depends is, what I make out of these events, which answers I will deliver to the universe. And what is most important: I should not give up hope again - ever.

And to reaffirm all of it, "Trees of Memory" is put on the table. "Look what happened in the past 18 months. Only your faith and hope have created what exists. The project grows like a tree. One question after the other, one problem after another, simply dissolves.

 

Amazed, I stand next to me to observe what happens to the project and to me. Somehow I discovered that life always makes sense. An infinite sense which cannot be seen as the one and only specific sense”. We follow several senses that evolves in the course of our lives. They arise from our dreams, from our actions, from our thoughts, from necessities. And because life is not only a funny pony farm, distress and suffering, dying and death are part of the given directions and tasks. They even help to keep the courage, as weird as it sounds.

 

Since I've tried to kill myself in December 2014 and since I lost my partner through suicide in March 2016, I know how precious life is. Not only because everything that happens in it, everything what we receive as a gift and everything what is taken from us too, are unique. There is and there can be no copy of anything. Therefore, it is necessary, to protect yourself from inner abandonment, under all circumstances. If the "why - the purpose of life" is firmly rooted in your thoughts, dreams and actions, then the present "how" usually does not matter. Somehow it will work, don´t worry

 

But how can we do this? If only darkness surrounds the spirit and the soul and if we fall into the infinite emptiness, whose incredible cold, paralyzes the heart? How can we manage to rearrange a person internally and develop believable goals that lies in a dark future? Where in Lord Gods name should we find a light that is able to liberate us from darkness?

 

The key above all is in ourselves. Nevertheless, we can defeat the fear of hopelessness by relying on friends or the partner, when our own strength is no longer sufficient to act. But unconditionally trusting ourself will releases very nice and strong energies. How often do I get asked how I am able to go to work and daytime, than working till late at night at Trees of Memory and then go on the weekends on hiking tours that shows me my physical limitations? I can´t tell you how. Suddenly the power was there and I feel that I carry a big nuclear power plant in me. It started the day I was ready not only to include my dreams into my life, but to make my dream to the architect of my future. This has given me an essential piece of truthfulness of life. I experience since than, how thoughts become realities and life starts forms around me, the way I needed it.

 

Truthfulness, because I was suddenly mentally free. That's why I wrote on my website: follow your heart, your desires and then you have the power over your life again. Follow yourself, follow your heart because in it lies the power of life.

You will also realize that there is no destiny and no one has to walk on a path without ever leaving it. There may be frameworks that are simply hurdles along the road and that do not make it easy. But in fact, each of us can change her or his life at any time in a self-determined way. 


That's why it's important to be determined. Hope will carry you and it is the fuel and it will open doors, because it becomes a part of the amazing power of life. Somehow it transformes into a road, leading into the right direction. Even if the steps you have to do are sometimes smaller and heavier, and not every day's goal can be achieved, you will soon feel, that the world is entirely yours. Letting go of plans, people, timelines. It will feel a bit like being a dream traveler. I suddenly live a dream that represents the only alternative for me. If I would not have that courage, I would not be alive.

 

I already know, the question is close, why we should follow the dreams and longings and should be carried here and there by the hope, if someday everything will be taken away? Maybe because you have to learn to let go, to separate and to go your own way in the here and now. 
Everything that has ever been, what each one of us has accomplished, done, invented, thought or loved, will always be there for the rest of our lives. Preserved in our memories as the personal truth. Pictures that stay with you forever, smells you'll always remember. Voices that will always be heard. Memories are the only treasure you can let go, because they cannot be taken from you. And because memories will push you further on - no matter if they are beautiful or painful. Especially when our heart is crying, we can remember the deeds that made this heart laughing. We can trust at any time the groundbreaking memories of our loved ones of the past. Once you understand what they can tell you, you should follow them.

 

After the loss of my partner, the sadness and the pain almost killed me along with obnoxious behavior and encounters. But sadness and pain have changed into hope and courage. A lion awakened in me, who will fight. It took a bit of time to get to this point. 
Plus the step to the side and my own acceptance of the existing of other perspectives and the realization that the world does not work the way I want it to be and the way it was taught to me. I'm experiencing the opposite of just about everything.

 

I experience that luck becomes a life companion if "luck" will be redefined. It was fortunate that I actually found a restaurant on Boxing Day. And it was such a godsend that at the second Christmas day the food was so amazing good, that I forgot how unbelievably bad it had been the day before. And on both days I got something to eat, despite the fact that all the restaurants were fully booked or closed. Isn´t it luck?

 

I walk kilometer after kilometer and sink further and further into the noisy silence, which suddenly gives me so many answers. I felt and I understood that the infinite meaning of life goes hand in hand with the infinity of love. All our lives, they go hand in hand on our side, no matter how and no matter where. And the crazy part is, that we are allowed to define where the journey should go – but we don´t know about it! 


Somehow, experiencing the silence in my head and in my heart becoming the source of a new life, I can hardly describe in its magnificence.

Realizing that it's deadly to tackle the storm that blows you out of life, instead of hoisting the sails and allowing strong winds to take you to new horizons has changed my life in 2017 in a way I don´t find words for. 


I wish for each one of you that the wind carries you into a world where dreams and goals never go out and never will end. Please don´t believe that nothing works out and there are no alternatives. Please don´t allow your brain suggesting a solution, which is no solution and if so – get help from friends, doctors but most important follow your light.

 

But one question is still open – I know. Where does the light come from, when you are surrounded by the painfully darkness and the mantle of the freaky night becomes a cold prison?

Stopp thinking and listen only to your heart. It is always the light which will rescue your life, even in the darkest and the most frighten night.

 

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